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Stellvertretung im EPD
Wer das EPD nicht selbst verwalten kann oder möchte, kann diese Aufgabe stellvertretend einer Vertrauensperson übergeben. Für Kinder und urteilsunfähige Erwachsene kann eine rechtmässige Vertretung das EPD eröffnen und verwalten. Sehen Sie sich ein Beispiel aus dem Familien-Alltag an:
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Lieber lesen?
Das sind Marie Leblanc und Marius Meier. Gemeinsam mit Tochter Nora und Sohn Louis wohnen sie in einem kleinen Haus im Grünen. Alle vier besitzen ein elektronisches Patientendossier, kurz EPD genannt.
Marie hat sich als Stellvertreterin für ihre Kinder eintragen lassen. So kann sie die EPDs von Nora und Louis verwalten. Das ist sehr praktisch, denn mit dem EPD sind die wichtigen Gesundheitsinfos der Kinder digital für sie verfügbar.
So gehen keine Impfungen oder Vorsorgeuntersuchungen vergessen. Auch der Bericht von Nora nach der Untersuchung beim Kinderarzt ist für die Mutter Marie einsehbar.
Marie hat auch ihren Vater davon überzeugt, ein EPD zu eröffnen. Er ist froh, dass sie das Dossier für ihn verwaltet, denn so behält sie den Überblick über seine zahlreichen Medikamente.
Dank dem EPD hat Marie die aktuellen Gesundheitsinfos der ganzen Familie stets zur richtigen Zeit am richtigen Ort.
Achten Sie auf das offizielle EPD-Sicherheitslabel. Nur zertifizierte EPD-Anbieter sind damit gekennzeichnet. Weitere Informationen finden Sie unter patientendossier.ch
Möglichkeiten für die Behandelnden
Als Gesundheitsfachperson haben Sie im EPD keine Stellvertreter. Sie können aber die Verwaltung des EPD ihren Mitarbeitenden (sog. Hilfspersonen ) übertragen – zum Beispiel einer medizinischen Praxisassistenz. So kann sie in Ihrem Auftrag Dokumente abrufen, kopieren oder im EPD ablegen.
Wissens-Check
Wen kann ein Patient als Stellvertretung einsetzen?
Bitte wählen Sie alle korrekten Antworten aus (Mehrfachauswahl möglich):